Von der grünen Microalge zum intensiv roten Naturstoff!
Gesundheit Astaxanthin
Was Sie schon immer über unser Bio Astaxanthin wissen sollten !
Das Geheimnis der roten Mikroalge.
Astaxanthin gehört zur großen Familie der Carotinoide. Das sind natürliche Farbstoffe, die in Pflanzen, Algen und Mikroorganismen vorkommen. Mit seiner außergewöhnlichen kräftigen, rötlich orangen Farbe ist Astaxanthin jedoch etwas ganz besonderes.
In der Natur ist Astaxanthin unter anderem für die charakteristische Färbung von Lachsen, Garnelen und Flamingos verantwortlich. Diese Tiere bilden den roten Farbstoff allerdings nicht selbst. Sie nehmen ihn über die Nahrung auf.
Ursprünglich stammt Astaxanthin vor allem aus Mikroalgen. Eine der bedeutendsten natürlichen Quellen ist die einzellige Süßwassermikroalge Haematococcus Pluvialis.
Warum bildet eine Alge Astaxanthin?
Sonnenlicht ist für das Wachstum der Mikroalge unverzichtbar. Bei zu intensiver Strahlung können jedoch reaktive Sauerstoffverbindungen entstehen, welche die empfindlichen Zellstrukturen belasten.
Als natürliche Reaktion bildet Haematococcus Pluvialis Astaxanthin. Der rote Farbstoff nimmt einen Teil der überschüssigen Strahlung auf und schützt so den Photosynthesenapparat.
Vereinfacht gesagt bildet die Mikroalge ihren eigenen natürlichen Sonnenschutz.
Astaxanthin hilft der Algenzelle außerdem, reaktive Sauerstoffverbindungen abzufangen und Schäden an Zellmembranen und anderen empfindlichen Strukturen zu begrenzen. Je mehr Astaxanthin die Mikroalge einlagert, desto stärker verändert sich die Farbe von Grün über Orange bis hin zu einem intensiven Rot. Gleichzeitig geht es in einem widerstandsfähigen Ruhemodus über. Auf diese Weise kann die Mikroalge ungünstige Umweltbedingungen besser überstehen und auf günstigere Wachstumsbedingungen warten. Die rote Farbe ist somit weit mehr als ein optisches Merkmal. Sie ist ein sichtbarer Teil des natürlichen Überlebensmechanismus und Schutzmechanismus von Haematococcus Pluvialis.
Warum ist das Wasser wichtig?
Doch für die Qualität des später gewonnenen Astaxanthins ist nicht nur die Alge selbst entscheidend. Ebenso wichtig ist, wo, in welchem Wasser und unter welchen Bedingungen sie kultiviert wird. In der ersten grünen Phase erhält die Mikroalge optimale Wachstumsbedingungen. Ausreichend Nährstoffe und kontrollierte Lichtverhältnisse unterstützen die Vermehrung der Zellen und den Aufbau der Algenbiomasse. Astaxanthin entsteht geschützt in einem geschlossenen Bioreaktorsystem und in reinem Quellwasser. In diesem geschlossenem System lassen sich das Licht, die Temperatur, der ph Wert, die Nährstoffversorgung und die Wasserqualität gezielt kontrollieren. Im Bioreaktor sind die Kulturen von äußeren Einflüssen wie Staub, Schmutzpartikel, Umweltorganismen, schwankenden Temperaturen und wechselnden Wetterbedingungen geschützt.
Von der grünen Wachstumsphase zur roten Astaxanthinphase.
In der zweiten Phase werden Licht und Nähstoffversorgung gezielt geändert. Dadurch wird der natürlichen Schutzmechanismus der Mikrolage aktiviert. Sie beginnt, Astaxanthin in ihren Zellen anzureichern und färbt sich dabei zunehmend rot. Der rote Farbstoff bildet einen natürlichen Schutzmechanismus, der der Alge hilft, ungünstige Umweltbedingungen zu überstehen. Erst wenn die gewünschte Astaxanthinkonzentration erreicht ist, wird geerntet und für die weitere Verarbeitung vorbereitet.
Darauf kommt es bei Astaxanthin wirklich an!
Ein gutes Astaxanthinprodukt erkennen Sie nicht allein an der angegebenen Menge. Ebenso wichitg ist die Herkunft der Mikrolagen, die Qualität des verwendeten Wassers, die Art der Kultivierung, das eingesetzte Extraktionsverfahren sowie nachvollziehbare Reinheits- und Qualitätskontrollen.
